Solidarität mit den Flüchtlingen und Einwohnern auf Lesbos!

Wenn wir Ostern für den Frieden gegen Kriegstreiber und Militaristen eintreten, gehört genauso auch die Solidarität mit den Flüchtlingen dazu. Die meisten sind vor dem Krieg geflohen, einem verbrecherischen Krieg in Syrien – Rojava oder Idlib.

Auf Lesbos werden 20 000 Flüchtlinge eingefercht in dem völlig überfüllten Lager Moria, in dem nicht einmal die Mindeststandards für Hygiene existieren. Es existiert für 167 Menschen eine Toilette, für 1300 Bewohner eine Wasserzapfstelle – wenn das Wasser denn mal läuft. Wenn sich Corona dort ausbreitet, führt dies zu massenhaftem Sterben.

Die Bewohner von Lesbos haben sich jahrelang vorbildlich solidarisch gegenüber den Flüchtlingen verhalten. Ihr Protest gegen die unhaltbaren Zustände wird aber von griechischer Polizei erstickt, die EU lässt sie im Stich. Zunehmend greifen faschistische Schlägertrupps – auch aus Deutschland angereiste – mit Stangen und Brandsätzen  die Flüchtlinge in ihren primitiven Behausungen an.

Es ist geradezu lächerlich, dass die Bundesregierung 50 Kinder aus dem Lager aufnehmen will – das als „humanitäre Geste zu Ostern“? Unsere Solidarität mit den Flüchtlingen und Einwohnern von Lesbos sollte darauf hinwirken, dass die EU-Lager an ihren Außengrenzen aufgelöst werden, ein Stopp aller Abschiebungen durchgesetzt wird. Dazu könnt ihr die Petition unterzeichnen: https://www.change.org/p/corona-flüchtlinge-retten-abschiebung-stoppen-sofort

Wer die Flüchtlinge materiell unterstützen will, kann das auch tun. Es gibt auf Lesbos eine Organisation von Einwohnern mit Namen OXI, vertreten durch Michalis Aiwaliotis. Mit ihm hat die deutsche Organisation „Solidarität International“ einen Solidaritätspakt geschlossen. Herr Aiwaliotis hat sich verpflichtet, sämtliche Spenden zu 100% an die Flüchtlinge weiterzuleiten und darüber Rechenschaft abzulegen. Die Spenden können überwiesen werden an das Konto

Solidarität International eV, IBAN DE86 5019 0000 6100 8005 84 (Stichwort Moria/Lesbos)  

Näheres könnt ihr erfahren auf der Homepage www.solidaritaet-international.de

Lüder

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